Einsatzdetails

Einsatz Datum Uhrzeit Einsatzart Einsatzort
Gefahrstoffaustritt 06.12.2006 15:57:00 Gefahrgut Klef
Bericht

Zu einem Großeinsatz wurden der Löschzug Overath sowie die Löschgruppen Vilkerath, Heiligenhaus und Steinenbrück am Nachmittag nach Overath-Klef gerufen. Ein Passant hatte auf einem Wirtschaftsweg unter der A4-Autobahnbrücke ein 200 Liter Faß mit Gefahrgutkennung entdeckt. Durch Einsatz von einem Atemschutztrupp im Chemikalienvollschutzanzug konnte festgestellt werden, dass das Faß nahezu leer ist. Der Stoff wurde schnell identifiziert und für gefährlich eingestuft. Das Faß wurde geborgen und in ein Faß der Feuerwehr gesichert. Zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehr kamen 2 Fahrzeuge der Werkfeuerwehr Bayer Leverkusen. Diese nahmen die gesamten Behältnisse mit. Während keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Die Feuerwehr Overath war mit ca. 50 Wehrmännern 3,5 Stunden vor Ort. (mb)

Radio Berg

Giftfass löst Großalarm in Overath aus In Overath ist am Nachmittag Stadtalarm ausgelöst worden. An einer Autobahnbrücke der A4 bei Vilkerath wurde von einem Sparziergänger ein möglicherweise giftiges Fass gefunden. Darin soll sich einem Aufkleber zufolge Hydrazin befunden haben. Der Stoff ist Krebs-erregend. Experten untersuchen den Behälter und wollen klären ob möglicherweise Giftstoffe ins Grundwasser gelangt sind. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe aber zu keiner Zeit bestanden, sagte uns ein Polizeisprecher.

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Entwarnung bei Giftalarm Overath - Unter der Autobahnbrücke der A4 in Overath-Vilkerath ist gegen 16:00 Uhr ein Fass gefunden worden, in dem die Feuerwehr die hochgiftige Flüssigkeit Hydrazin vermutete. Bei genauer Untersuchung stellte sich heraus, dass das Fass leer war. Die unmittelbare Umgebung des Fundortes wurde für kurze Zeit für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Eine Sperrung der BAB A4 zwischen Overath-Untereschbach und Overath wurde nicht durchgeführt. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

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Bergische Landeszeitung

Giftfass geborgen (VON JULIA FRIZEN) OVERATH. Die Feuerwehr hat gestern Abend bei Vilkerath ein Fass mit der Aufschrift „Hydrazin“ geborgen. Ob sich in dem fast leeren Fass tatsächlich das Gift befand, blieb zunächst unklar. Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Feuerwehr nicht. Gestern Abend, 17 Uhr: Das Zucken unzähliger Blaulichter erhellt den Himmel über dem Ortsteil Klef in Vilkerath. Sechs Feuerwehrfahrzeuge stehen in der Straße Neuenhaus, Feuerwehrmänner laufen umher, aus Funkgeräten ertönen Anweisungen. Zwei Männer in dicken orangefarbenen Chemikalienvollschutzanzügen schieben ein Metallfass auf einem Rollbrett von einem Fußgängerweg auf die Straße. Anschließend steigen sie in ein Bassin und lassen sich von ihren Kollegen dekontaminieren. Was war passiert? Gegen 16 Uhr hatte ein Passant die Feuerwehr alarmiert, weil er unter der Autobahnbrücke das 200-Liter-Fass mit der Aufschrift „Hydrazin“ entdeckt hatte. Hydrazin ist hoch giftig: eine farblose Flüssigkeit mit stechendem Geruch, die toxische Dämpfe frei gibt, explosiv ist und bei Kontakt Haut, Atemwege und Augen ätzt. Es wird vor allem in Raketentreibstoffen benutzt. Der Löschzug Overath rückte sofort mit 50 Mann aus. Die Autobahn wurde kurzzeitig gesperrt, der Verkehr auf der A 4 staute sich in der Folge laut Autobahnpolizei auf drei Kilometern Länge. Ein Atemschutztrupp begutachtete das Fass. Der mysteriöse Fund wurde anschließend von den mit Schutzanzügen gesicherten Feuerwehrmänner in ein weiteres Fass verfrachtet. Die Werksfeuerwehr der Firma Bayer, die laut Michael Beck, Pressesprecher des Overather Löschzugs, auf solche Gefahrguteinsätze spezialisiert ist, holte das Fass gegen 19 Uhr ab. „Wir wissen immer noch nicht, worum es sich bei der Flüssigkeit handelt“, sagte Beck am Abend der BLZ. „Wir bekommen das Fass in den nächsten Tagen gesäubert zurück und kriegen dann auch Rückmeldung über den Inhalt.“

Bildmaterial












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