Einsatzdetails

Einsatz Datum Uhrzeit Einsatzart Einsatzort
35 Sturmschäden 18.01.2007 18:09:00 Tech. Hilfe Stadtgebiet
Bericht

Ab 18:09 Uhr besetzten die Wehrmänner der Stadt Overath die Gerätehäuser. Bis Mitternacht hat der Löschzug Overath mit 35 Wehrleuten mehr als 30 Einsätze abgeschlossen. Hauptsächlich wurden umgestürzte Bäume und herabgefallende Dachziegel beseitigt. Zwischen 22:30 Uhr und Mitternacht wurden nur noch zwei der vier Fahrzeuge besetzt. Um 24 Uhr wurde die Bereitschaft beendet und alle Wehrmänner traten den Heimweg an. (nh)

Radio Berg

Mehr als 250 Einsätze haben die bergischen Feuerwehren bislang gemeldet. Umgestürzte Bäume müssen von den Straßen geschafft werden, einige sind auch in Stromleitungen gestürzt. Mehrere 1000 Haushalte sind - zumindest kurzzeitig - ohne Strom. Größere Ausfälle wie in Wermelskirchen, Kürten und Bergisch Gladbach sind weitgehend behoben, melden die Energieversorger. Größere Schäden oder Verletzte soll es bislang nicht gegeben haben. Die Feuerwehren sind allerdings vorläufig im Dauereinsatz, sagte uns Rheinbergs Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden am Abend. Die OVAG hat angekündigt, das ettliche Buslinien ausfallen werden. Im Bereich Wermelskirchen gibt es eine Vollsperrung der L 409. Hier sind Bäume auf die Straße gefallen und weitere drohen umzuknicken. Für Aufräumarbeiten wird die L 409 im Bereich Kuhler Gasse bis Kovelsberg komplett bis mindestens morgen gesperrt. In Engelskirchen und Lindlar rückte die Feuerwehr wegen nasser Keller aus. Verletzte oder größere Schäden sind bislang nicht bekannt. Auch die Autobahnmeistereien sind wegen der Sturmgefahr in verstärkter Bereitschaft. Viele Schulen im Bergischen hatten nach der vierten Stunde den Unterricht beendet, damit die Schüler sicher nach Hause kamen. In Waldbröl sind am Morgen 90 Prozent der bis zu 200 Markthändler nicht zum Markt erschienen. (18.01.07)

www.radioberg.de/berg/b/123044/news/bergisches
Radio-Berg

Bei dem Sturm sind im Oberbergischen 6 Menschen, im Rheinisch-Bergischen 5 Menschen verletzt worden. In Rhein-Berg blieb es bei leicht Verletzten. Im oberbergischen Hückeswagen wurde eine Frau schwer verletzt. Die Autofahrerin wollte in Kobeshofen einen Baum beiseite räumen, der ihrem Auto den Weg versperrte. Dabei traf sie ein weiterer Baum. Sie erlitt ein Schädelhirntrauma und Rückenverletzungen. Fünf Feuerwehrleute wurden in beiden Kreisen bei Einsätzen leicht verletzt. In Rhein-Berg gab es 490 Einsätze in der Nacht, in Oberberg mehr als 800. Die Lage im Bergischen hat sich nach dem Sturm in der Nacht etwa ab 2 Uhr beruhigt. Seit dem Morgen fahren die Feuerwehren wieder mehr Einsätze, weil mit dem Berufsverkehr weitere umgestürzte Bäume bekannt werden. Ab den späten Nachmittagsstunden waren über hundert Freileitungen von umstürzenden Bäumen zerrissen worden. Ganze Ortsteile und Straßenzüge waren stundenlang ohne Strom. Die Techniker hatten zum Teil Probleme, zu den Schadensorten zu gelangen, da Straßen gesperrt waren. Die Stromversorger sind noch immer im Reparatureinsatz, auch fehlt vielen Haushalten noch der Strom. Zahlreiche Straßen im Bergischen sind noch gesperrt. Die Aufräumarbeiten können laut Straßen NRW noch bis morgen dauern. Auch die Autobahnpolizei meldet Chaos auf den Autobahnen am Abend. Auf der A1 ging zwischen Burscheid und Remscheid in Fahrtrichtung Köln lange Zeit nichts mehr. Dort waren gleich mehrere Bäume auf die Fahrbahn gestürzt. Die Autobahnpolizei schätzt den Schaden auf den Autobahnen des Bezirks auf mehrere hunderttausend Euro. Die Deutsche Bahn hat ab sofort eine kostenlose Hotline eingerichtet, damit sich die Kunden über die aktuelle Situation aufgrund des Orkans informieren können. Die Hotline ist über die Rufnummer 08000 996633 erreichbar. (19.01.07)

www.radioberg.de/berg/b/123219/news/bergisches/49B7DE13ED55C9E4C5735952DEBC226F


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