Einsatzdetails

Einsatz Datum Uhrzeit Einsatzart Einsatzort
Unterstützung FW-Rösrat 20.01.2009 23:21:00 Feuer Rösrath-Hoffnungsthal
Bericht

Unterstützung der Feuerwehr Rösrath mit 10 Atemschutzgeräten aus dem Gerätewagen-Logistik. Wohnhausbrand in Hoffnungsthal. (mb)

Bergische Landeszeitung

Dramatische Augenblicke gestern am frühen Abend am Hammergraben: Flammen schlagen meterhoch aus dem Dachstuhl und den Fenstern eines Einfamilienhauses. Die Feuerwehr kann nur von... HOFFNUNGSTHAL. Dramatische Augenblicke gestern am frühen Abend am Hammergraben: Flammen schlagen meterhoch aus dem Dachstuhl und den Fenstern eines Einfamilienhauses. Die Feuerwehr kann nur von außen eingreifen: Das Wohnhaus brennt vom Keller bis zum Dachgeschoss vollständig aus. „Es besteht akute Einsturzgefahr im Gebäude“, berichtete Einsatzleiter Norbert Tillenkamp noch während der Löscharbeiten. Bis in die Nacht war die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Die Besitzerin hatte sich vor Eintreffen der Wehr selbstständig in Sicherheit bringen können. Sie musste mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden, Angehörige kümmerten sich um die ältere Dame. Ein Feuerwehrmann erlitt bei einem Stromschlag leichte Verletzungen. Am Brandort kämpften sämtliche Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Rösrath gegen die Flammen, unterstützt von Kräften aus Bergisch Gladbach und Overath. 94 Einsatzkräfte waren insgesamt am Hammergraben im Einsatz. Wegen der galerieartigen Bauweise konnten die Wehrleute nicht ins Innere des Hauses eindringen. Das Feuer, offenbar im Kellerbereich entstanden, habe sich wegen eines „Kamin-Effektes“ blitzartig im gesamten Gebäude ausgedehnt, berichtet der Einsatzleiter. Versuche, das Haus zu betreten, brachen die Einsatzkräfte ab, als Deckenteile in die Tiefe stürzten. „Wir können das Feuer nur von außen bekämpfen. Das ist sehr zeitraubend“, so der Einsatzleiter. Gefrierendes Löschwasser behindere zusätzlich den Einsatz. Bis spät in die Nacht kämpften die Wehrleute gegen hartnäckige Glutnester, die den Dachstuhl immer wieder entflammten. Zur Brandursache konnte der Einsatzleiter gestern keine Angaben machen. Ein Brandsachverständiger werde die Ermittlungen aufnehmen. Das Haus sei ein „Totalschaden“.

www.rundschau-online.de/html/artikel/1231950833153.shtml
Kölner-Stadt-Anzeiger

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in der Straße "Am Hammergraben" sind Feuerwehr und Polizei auf der Suche nach der Brandursache. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einer Sauna im Keller aus. Der Schaden wird auf rund 750.000 Euro geschätzt. Mit einer Drehleiter versucht die Feuerwehr, das bereits aus dem Dach schlagende Feuer zu bekämpfen. (Bild: Arlinghaus) Rösrath - Am Dienstagabend um 17.15 Uhr war das Feuer in dem Keller ausgebrochen. Die Bewohnerin des Hauses sah gerade fern, als der Strom ausfiel. Beim Nachschauen, warum die Sicherung rausgeflogen war, kamen ihr die Flammen schon aus dem Keller entgegen gezüngelt. Sie konnte sich schnell in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren. "Als Einsatzleiter Norbert Tillenkamp wenig später am Brandort eintraf, schlugen die Flammen schon durch das Dach", berichtet Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden. Grund für die schnelle Ausbreitung des Feuers sei das atriumartige Treppenhaus, das wie ein Kamin wirkte, so Weiden. "Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierg, weil das Haus im Wendehammer am Hammergraben liegt und damit die Drehleiter nicht optimal positioniert werden konnte." Rund 100 Feuerwehrleute aus Rösrath, Overath und Bergisch Gladbach waren und sind noch im Einsatz. Während der Löscharbeiten stürzte eine Decke ein. Durch die Hitze platzten Scheiben. Da das Feuer sich im ganzen Haus ausbreitete, ist es nicht mehr bewohnbar. Weiden schätzt den Schaden auf rund 750.000 Euro "vielleicht auch mehr, das kann noch nicht so genau sagen." Das Löschwasser gefror auf der Straße, so dass die ganze Nacht hindurch ein Streuwagen auf dem Asphalt pendelte. Die Straße wurde für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt. Bis Mittwoch 10.30 Uhr dauerte es, bis auch das letzte Glutnest gelöscht war. Die ältere Dame, die das Haus bewohnte, wurde mit einem Schock und Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Sie wird wohl bei Angehörigen unterkommen müssen. Auch ein Feuerwehrmann liegt im Krankenhaus, er wird nach einem Stromschlag auf der Intensivstation behandelt. Seit Mittwochmorgen sind die Brandermittler der Polizei nun auf der Suche nach der Brandursache.(dfk)

www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1231848469993.shtml

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