Einsatzdetails

Einsatz Datum Uhrzeit Einsatzart Einsatzort
Verkehrsunfall 15.02.2009 23:59:00 Tech. Hilfe B55 / Kölner Str.
Bericht

Radio Berg

B 55 in Overath sieben Stunden gesperrt Auf der B 55 zwischen Overath und Vilkerath kann es immer noch zu Behinderungen kommen, weil nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. Polizei und Feuerwehr waren hier in der Nacht über sieben Stunden im Einsatz. Ein Lastwagen hatte auf schneeglatter Straße die Leitplanke durchbrochen und war auf den Bahngleisen zum Stehen gekommen. Es entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro. Der Fahrer verletzte sich nicht. Die Feuerwehr musste etwa 600 Liter Diesel auffangen, die ausgelaufen waren. Die Straße und die Bahnstrecke Köln-Gummersbach waren bis Montag Morgen um 5 Uhr gesperrt. Erst wenn die Leitplanke neben den Gleisen repariert ist wird die B 55 wieder ganz freigegeben. (16.02.09)

www.radioberg.de/berg/rb/318674/news/bergisches
Rhein-Berg-Online.de

Nach Unfall weiter Behinderungen Nachdem auf Sonntag ein Lastwagen wegen Schneeglätte auf die Bahngleise geriet und den Bahnverkehr Sonntagnacht blockierte, müssen Autofahrer und Bahnkunden noch weiter mit Behinderungen rechnen. Da die Gleise beschädigt sind, können die Züge die Unfallstelle nur langsam passieren. Vilkerath - Die S-Bahnstrecke Köln Gummersbach war von Sonntagabend bis Montagmorgen gesperrt. Ein Sattelschlepper, der mit 24 Tonnen Papier beladen war, war gegen 22 Uhr auf der Kölner Straße/Rotter Weg auf schneeglatter Fahrbahn in einer langgezogenen Linkskurve ins Rutschen gekommen. Er durchschlug eine Leitplanke und blieb im Gleiskörper stecken. Verletzt wurde niemand, doch die Bahnstrecke von Köln nach Gummersbach wurde bis Montagmorgen 4.40 Uhr gesperrt. Bevor die Bergungsarbeiten durch einen Schwerlastkran beginnen konnten, musste die rutschige Fahrbahn geräumt werden. Notfallmanager der Bahn waren vor Ort, um einen eventuellen Ersatzverkehr zu regeln. Dieser wurde dann aber nicht eingerichtet. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil sich die Zugmaschine zwischen den Gleisen und dem Auflieger verkeilt hatte. Bei der Bergung wurde ein Tank mit rund 600 Litern Diesel beschädigt. Der Kraftstoff konnte überwiegend durch die ebenfalls eingesetzte Feuerwehr Overath aufgefangen und entsorgt werden. Bis der Lastwagen aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte, war es 4.40 Uhr. Auch nach der Bergung ist auf der Strecke Köln/Gummersbach weiter mit Verspätungen zu rechnen. Die Züge können die Unfallstelle nur mit zehn Stundenkilometern passieren, da durch den Unfall die Gleise beschädigt wurden. Nachdem ein Sachverständiger der Bahn vor ort war, steht nun fest, dass der Schotter mit einer Stopfmaschine wieder unter die Gleise gebracht werden muss. Gelingt es, eine solche Spezialmaschine zu bekommen, könnte der Bahnverkehr ab Dienstag wieder ohne Beeinträchtigungen laufen. Die Bahn hofft, am Nachmittag mehr sagen zu können. Auf der Kölner Straße müssen Autofahrer ebenfalls mit Einschränkungen rechnen. Es geht nur einspurig an der Unfallstelle vorbei, eine Ampel regelt den Verkehr. Die Straßenmeisterei will am Dienstag mit der Aufstellung einer neuen Leitplanke beginnen. Verläuft alles planmäßig, kann der Autoverkehr am Mittwoch dort wieder beide Fahrbahnen benutzen. Es entstanden rund 100.000 Euro Schaden. (dfk)

www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1234334884156.shtml
Bergische Landeszeitung

Laster legt Bahnlinie lahm Von GUIDO WAGNER, Nach einem Lkw-Unfall sind die B 55 und die Regionalbahnstrecke im Aggertal sieben Stunden lang gesperrt gewesen. Wegen des beschädigten Gleisbetts fuhr die Bahn gestern nur Tempo... VILKERATH. Dichtes Schneetreiben am Sonntagabend. Mit 40 Tonnen Papier auf der Ladefläche seines Sattelzugs fährt ein 44-jähriger Overather auf der B 55 von Vilkerath Richtung Overath. In einer Linkskurve an der Einmündung des Rotter Wegs bricht die Zugmaschine aus, stellt sich quer. Der Sattelzug lässt sich nicht mehr manövrieren und schleudert in die Leitplanke links der Straße. Die gibt nach, bricht, faltet sich auf, die Zugmaschine des Sattelzugs schiebt sich in den Bahndamm direkt hinter der Planke und bleibt kurz vor Schwellen und Gleisen stehen. Die Polizei lässt umgehend die Regionalbahnstrecke zwischen Overath und Engelskirchen sperren. Als die Löschgruppe Vilkerath am Unfallort eintrifft und unter Einsatzleitung von Holger Drux Lichtmasten aufbaut, wird das ganze Ausmaß des Schadens sichtbar: Das Gleisbett ist stark beschädigt, ein Signal hat der Lastwagen umgefahren und die Leitplanke auf rund 50 Metern zerstört. Die Polizei alarmiert einen Notfallmanager der Bahn, die Spätzüge in und aus Richtung Gummersbach werden gestrichen. Kurz vor Mitternacht trifft ein Spezialabschleppwagen ein. Der versucht den Sattelzug rückwärts aus dem Gleisbett zu ziehen. Vergeblich: Die Zugmaschine kommt nicht frei. Noch schlimmer: Ein Metallpfosten reißt den Tank auf. Plötzlich geht alles blitzschnell. Feuerwehrleute schieben Wannen unter das Leck, fangen den Diesel auf und sammeln ihn in einer Tonne. „Vollgetankt, da sind 500 bis 600 Liter drin“, sagt ein Polizist. Die Feuerwehr fordert Verstärkung vom Löschzug Overath an, der den Diesel abpumpt. Gegen 1 Uhr ist der letzte Tropfen aus dem Tank raus. Einem Feuerwehrmann geht es schlecht, er hat die ganze Zeit direkt am Tank gearbeitet. Mit Rettungswagen und Notarzt wird er ins Krankenhaus gebracht, das er allerdings nach ambulanter Behandlung wieder verlassen kann. Um kurz vor 3 Uhr lässt sich der Sattelzug endlich aus dem Gleisbett herausziehen. Bahn-Notfallmanager Micha Wipper lässt das Gleis vermessen. „Es ist in Mitleidenschaft gezogen worden, aber wenn wir hier an der Stelle mit 10 km / h fahren, können die Züge morgen früh fahren“, sagt er nach der Untersuchung. Es sind noch gut anderthalb Stunden bis zum ersten Zug. Gegen 4.40 Uhr lässt Wipper die Strecke wieder freigeben. „Das Schotterbett muss neu gestopft werden“, erklärt Jürgen Kugelmann von der Pressestelle der Bahn gestern. „Wenn wir eine Stopfmaschine bekommen, machen wir das in der Nacht zu Dienstag.“ Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Schaden auf rund 150 000 Euro. Die Untere Wasserbehörde, die wegen des ausgelaufenen Diesels ebenfalls vor Ort war, verzichtete gestern auf Baggerarbeiten an der Unfallstelle. „Wir gehen davon aus, dass nur eine geringe Menge Kraftstoff in den Boden gelangt ist“, so Kreis-Pressesprecherin Birgit Bär. Das Umfeld, insbesondere die Agger auf der anderen Seite des Bahndamms werde in den nächsten Tagen aber sehr genau beobachtet, um gegebenenfalls kurzfristig Ölsperren einzurichten.

www.rundschau-online.de/html/artikel/1233594807610.shtml
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