Einsatzdetails

Einsatz Datum Uhrzeit Einsatzart Einsatzort
Scheunenbrand 26.04.2009 02:49:00 Feuer Bengelshöhe
Bericht

Zum Brand eines landwirtschaftlichen Gehöfts wurden am frühen Sonntagmorgen alle 6 Löschgruppen und –züge der Feuerwehr Overath sowie die Löschgruppe Hohkeppel der Feuerwehr Lindlar alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache standen zwei Scheunen, die als Lagerfläche und Stallungen dienten, beim Eintreffen der ersten Wehrkräfte im Vollbrand. Unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Willi Schmitz wurde der Brand durch 83 Wehrkräfte bekämpft. Das Feuer konnte durch Einsatz von bis zu 7 parallel arbeitenden Atemschutztrupps mittels C-Rohr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Personen kamen nicht zu schaden. 20 Schafe konnten aus den Stallungen gerettet werden, Nur einige Hühner fielen dem Brand zu Opfer. Beide Scheunen sind nahezu bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Löscharbeiten dauerten bis gegen 06.30 Uhr. Bis Sonntagmittag wird noch eine Brandwache durch die Löschgruppe Vilkerath gestellt. Zur Löschwasserreserve wurde ein Tanklöschfahrzeug aus Bergisch Gladbach mitalarmiert, welches nicht zum Einsatz kam. Weiterhin war Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden, Polizei, Rettungsdienst und die Energieversorger von Ort. (mb)

Rhein-Berg-Online.de

Overath - Zwei Scheunen brannten in Hohkeppel am Sonntagmorgen bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehr Overath - insgesamt sechs Löschgruppen - sowie die Löschgruppe Hohkeppel waren im Einsatz. Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Willi Schmitz wurde der Brand mit 83 Feuerwehrleuten bekämpft. Er konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Ursache für den Brand der Scheunen, die als Lagerfläche und Stallungen dienten, ist unklar. Beim Eintreffen der Wehr standen die Gebäude in Flammen. 20 Schafe konnten gerettet werden, einige Hühner fielen dem Brand zum Opfer. Zur Löschwasserreserve wurde ein Tanklöschfahrzeug aus Bergisch Gladbach mitalarmiert, das allerdings nicht zum Einsatz kam. (dino)

www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1238966891979.shtml
Bergische Landeszeitung

OVERATH. Noch keine 48 Stunden ist „007“ alt und kann schon einen zweiten Geburtstag feiern. Das Lämmchen, das erst vor zwei Tagen geboren wurde, war in der Nacht zu Sonntag von einem beherzten Feuerwehrmann aus den Flammen eines Stalls auf dem Hof Bengelshöhe nördlich von Overath-Stadt gerettet worden. Landwirt Gerd Eschbach hebt Nummer „007“ auf den Arm und schaut in die schwarzen Überreste von dem, was einmal sein Schafsstall gewesen ist. „Die Tiere brauchen ihre Flasche, vier Mal am Tag“, sagt der 50-Jährige abwesend. Aus den verrußten Balken, der Asche der Heuballen, dem verschmorten Plastik der Silo-Ballen steigt ein beißender Geruch auf. Der Blick von der Terrasse des Hauses in Bengelshöhe geht jetzt weit ins Land. „Das war gestern noch nicht so“, sagt Nachbarin Doris Tissen. Sie hatte das Feuer bemerkt, Gerd Eschbach geweckt und dann die Feuerwehr gerufen. „Ich hatte Angst, wirklich existenzielle Angst“, sagt sie am Morgen nach dem Brand. „Erst war da dieser Knall, unglaublich laut“, erinnert sie sich. Dann sah sie auch schon den Feuerschein. „Das ist nur ein paar Meter neben unserem Haus, wenn der Wind anders gestanden hätte. . .“, schüttelt Doris Tissen den Kopf und schaut zu Gerd Eschbach hinüber, der die Milch für seine Lämmchen in Säuglingsflaschen abfüllt. Jedes der Neugeborenen füttert er mit der Flasche. „Die Feuerwehrleute haben heute Nacht einen Höllenjob gemacht“, sagt Doris Thissen und deutet auf die Schafe. „Die haben jedes Tier einzeln gerettet.“ Insgesamt 20 Schafe und neun Hühner haben die Feuerwehrmänner unter Atemschutz aus dem brennenden Stall gerettet. Bei alldem hat Eschbach noch Glück im Unglück: Zwar verenden mehrere Hühner, aber Menschen kommen nicht zu Schaden. Wie die Overather Feuerwehr gestern berichtete, war der Brand auf dem Bauernhof Bengelshöhe nördlich von Overath-Ort um 2.49 Uhr gemeldet worden. Zunächst rücken vier, dann alle sechs Löscheinheiten der Stadt Overath sowie die Löschgruppe Hohkeppel der Feuerwehr Lindlar aus. Bei ihrem Eintreffen stehen nach den Worten von Feuerwehr-Pressesprecher Michael Beck „zwei Scheunen, die als Lagerfläche und Stallungen dienten, im Vollbrand“. Unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Willi Schmitz kämpfen 83 Wehrkräfte gegen die Flammen. Beck: „Das Feuer konnte durch Einsatz von bis zu sieben parallel arbeitenden Atemschutztrupps mittels C-Rohr schnell unter Kontrolle gebracht werden.“ Die Brandursache bleibt zunächst unklar, ebenso die Schadenshöhe. Ein Polizeisprecher: „Vor Montag früh kann da keiner rein, es ist zu heiß.“ Die Löscharbeiten dauern bis gegen 6.30 Uhr. Bis Sonntagmittag stellt die Löschgruppe Vilkerath noch eine Brandwache. Vor Ort zählt Gerd Eschbach gestern Mittag seine Tiere immer wieder nach. Die jüngsten Lämmer haben in einem Pferdeanhänger eine provisorische Unterkunft gefunden. Für den Frührentner sind die Tiere wichtig, sie waren seine erste Sorge, als Doris Thissen ihn in der Nacht aus dem Bett klingelte. „Die Flammen waren groß und sind dann auch noch übergesprungen auf den Schuppen“, berichtet Eschbach. „007“ hat sich inzwischen wieder zu den anderen Schafen geschmuggelt. Die Tiere drängen sich an die Rückwand des Schuppens, den Hinweis auf die „Feuerwehr-Sperrzone“ mit dem rot-weißen Flatterband ignorieren sie. Noch acht Wochen müssen die jüngsten mit der Flasche gefüttert werden. Eschbach weiß schon, was er in der Zwischenzeit machen wird: Stall und Schuppen waren nicht versichert, er wird selbst Hand anlegen müssen. „Wieder aufbauen“, sagt er leise zu sich selbst, seine Tiere im Blick.

www.rundschau-online.de/html/artikel/1238775223363.shtml

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