Einsatzdetails

Einsatz Datum Uhrzeit Einsatzart Einsatzort
eingekl. Person 08.10.2009 10:18:00 Tech. Hilfe L 312 Fischermühle
Bericht

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde der Löschzug Overath und die Löschgruppen Marialinden und Vilkerath auf die L 312 in Höhe der Gaststätte Fischermühle alarmiert. Ca. 300 Meter vor der Gaststätte war ein in Richtung Overath fahrender PKW aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem in Richtung Much fahrenden Kleintransporters kollidiert. Der PKW-Fahrer wurde hierbei tödlich verletzt, der Fahrer des Kleinlastes wurde leichtverletzt vom Rettungsdienst versorgt. Die Wehrmänner des Löschzugs Overath mussten die Leiche mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem Unfallfahrzeug befreien. Für Bergungs- und Sicherstellungsarbeiten wurde die L312 durch die Polizei für mehrere Stunden gesperrt. (mb)

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Unfall in Fischermühle Senior starb im Autowrack (Von Ralf Rohrmoser-von Glasow, 08.10.09, 10:51h, aktualisiert 08.10.09, 18:57h) Ein Autofahrer ist auf der L 213 zwischen Overath und Much ums Leben gekommen. Er war offenbar ins Schleudern geraten und mit einem Kleintransporter frontal zusammengestoßen. Overath - Die Straße war übersät mit Splittern und Trümmerteilen, sichtlich bedrückt war die Stimmung auf der Landstraße 312 zwischen Birken und der Fischermühle nahe der Kreisgrenze. Einen Toten hatte der schwere Verkehrsunfall gefordert, zu dem am Donnerstag um 10.17 Uhr Notärztin, Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr gerufen worden waren. Der Notruf war bei der Feuer- und Rettungsleitstelle in Bergisch Gladbach aufgelaufen. Zunächst rückten Einsatzkräfte aus Engelskirchen und Overath an, die dann allerdings erst auf Mucher Gebiet fündig wurden. Ein 70 Jahre alter Autofahrer aus Engelskirchen, war in Richtung Overath unterwegs, als er nach Zeugenangaben auf einem abschüssigen Streckenabschnitt am Ende einer Rechtskurve ins Schleudern geriet. Die Fahrbahn war zu diesem Zeitpunkt regennass. Der Senior verlor offensichtlich vollends die Kontrolle über seinen Kombi und rutschte in den Gegenverkehr. Ein 67 Jahre alter Mann aus Kürten, der mit einem Kleintransporter in Richtung Much fuhr, hatte keine Chance mehr auszuweichen. Mit enormer Wucht prallten die beiden Fahrzeuge gegeneinander. Nach ersten Erkenntnissen riss dabei sogar der Gurt, mit dem der 70-Jährige angeschnallt war. Er wurde auf den Beifahrersitz gedrückt und eingeklemmt. Der 67-Jährige hatte mehr Glück. Lediglich leicht verletzt konnte er sich selbst aus seinem schwer beschädigten Kleinlaster befreien. Die eingesetzte Notärztin bemühte sich sofort um den anderen Patienten, doch zu schwer waren die Verletzungen. Der Mann starb noch in dem Autowrack. Die zwölf Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Overath unter Leitung von Stadtbrandinspektor Günter Komp schnitten den Toten mit schwerem Gerät frei. Doch zunächst sicherte das Unfallaufnahmeteam die Spuren. Besonders der abgerissene Gurt erregte ihre Aufmerksamkeit. Erst dann betteten Bestatter den Körper um. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Polizisten leiteten den Verkehr um, Kräfte aus dem Rhein-Sieg-Kreis hatten ihre Kollegen aus Rhein-Berg abgelöst. Die L 312 musste während der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme für rund vier Stunden komplett gesperrt werden.

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