Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), ist die Bezeichnung für ein genormtes Allroundfahrzeug der Feuerwehr zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung. Der derzeit einzige genormte Typ ist das HLF 20/16. Die betreffende Norm (DIN 14530-11) stammt vom 1. November 2004.

Die Fahrzeuge verfügen unter anderem zwingend mindestens über einen Löschwassertank mit 1600l Inhalt, eine festeingebaute Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000, einen hydraulischen Rettungssatz und eine Kabine für die Besatzungssstärke „Gruppe“ (1/8).

Das HLF 20/16 stellt im Löschzug Overath - bis auf Ausnahmen - das erste Abmarschfahrzeug dar. Neben der Ausstattung für die technische Hilfeleistung verfügt es auch bei Brandeinsätzen über den höchsten Einsatzwert aller Fahrzeuge im Löschzug Overath. Neben dem 1600 Liter fassenden Löschwassertank hat das Fahrzeug noch zwei weitere, fest eingebaute Schaummitteltanks (50+150 Liter). Das Schaummittel kann einfach über die zusätzliche  Schaummitteldruckzumischanlage "Foam System 1ED" dem Löschwasser beigemischt werden und somit als Netzmittel oder für einen Schaumangriff verwendet werden.

Weitere wesentliche Merkmale des Fahrzeugs sind ein fest eingebauter, pneumatischer Lichtmast (2x1500 KVA), 13 KVA Stromerzeuger, Sprungpolster SP16, Hochleistungslüfter, Multifunktionsleitern etc.

Nach Übernahme des Fahrzeugs im Ziegler Werk Gingen am 28.11.2007 konnte das Fahrzeug nach diversen Schulungs- und Umrüstarbeiten am Abend des 13.12.2007 in Dienst gestellt werden. Die feierliche Übergabe mit Einsegnung erfolgte am 19.12.2007. Das HLF 20/16 ersetzt im Löschzug Overath das 25 Jahre alte LF16. Dieses wird noch bis ca. 2010/2011 das erste Löschfahrzeug der neu gegründeten Löschgruppe Marialinden. 


Vorherige Seite: Fahrzeugübersicht
Nächste Seite: Tanklöschfahrzeug TLF 16/25