Standort Propsteistraße

Seit mehr als 40 Jahren hat der Löschzug Overath seine Heimat an der Propsteistraße. Dieser Standort hat sich als äußerst günstig für eine effektive Arbeit der Feuerwehr erwiesen. Deshalb gibt es für diesen Ort sowohl Pläne für einen Neubau, wie auch für eine Erweiterung des bestehenden Gerätehauses.

Die Anfahrtssituation für die Wehrleute ist sehr günstig. Aus allen Richtungen strömen sie heran um möglichst schnell mit dem Feuerwehr-Fahrzeug aufzubrechen. Durch die vielen Anfahrtswege können immer Feuerwehrleute zum Gerätehaus kommen, selbst wenn eine Straße, zum Beispiel durch einen Unfall, versperrt ist.

Durch die zentrale Lage sind einige Kameraden sogar zu Fuß oder mit dem Fahrrad schneller am Gerätehaus als mit dem Auto.

Anfahrtssituation zur Propsteistraße:

Anfahrtssituation zur Propsteistraße

möglicher Neubau

Bei einem Neubau an dieser Stelle müsste der Löschzug entweder eine Zeit lang an einem anderen Ort untergebracht werden, oder das neue Gebäude müsste in 2 oder mehr Abschnitten erstellt werden.

Zum bisherigen Gelände würden noch zwei angrenzende städtische Flächen, die momentan bebaut sind, hinzukommen. Eine Herausforderung an die Umsetzung stellen die unterschiedlichen Geländehöhen und die im Gebiet verlaufenden Kanäle dar.

Dennoch würde nach der Fertigstellung der hohe Sicherheitsstandard den die Overather Bevölkerung kennt beibehalten. Schnelle und kurze Anfahrt für die Wehrleute, und ein ebenso schnelles und flexibles ausrücken in alle Richtungen des Overather Stadtgebietes.

Hierbei ist wichtig, das die Anfahrtsstrecke für die Wehrleute zum Gerätehaus wichtiger ist als mit dem Feuerwehrfahrzeug. Die anrückenden Feuerwehrleute können in ihren Privat PKWs andere Verkehrsteilnehmer nicht darauf aufmerksam machen das sie dringend zur Feuerwehr müssen. Das Feuerwehrfahrzeug kann und darf dieses hingegen tun!

Erweiterung

Eine weitere Möglichkeit den Löschzug Overath und die gesamte Wehr der Stadt für die Zukunft zu rüsten ist eine Erweiterung des momentanen Gerätehauses.

Diese Erweiterung hätte vermutlich nicht die vom Bürgermeister ausgerufene "Lebenserwartung" von 50 bis 100 Jahren wie ein Neubau. Sie wäre allerdings eine leichter zu finanzierende und schneller umsetzbare Lösung.

Eine Erweiterungsmöglichkeit möchten wir hier beispielhaft vorstellen:

Dabei wird der bisherige Keller des Gerätehaus auf der Rückseite des Gebäudes verlängert. In diesem neuen Keller können (bei entsprechenden Fluchtwegen) weitere Lagerräume, Kleiderkammer und Werkstätten entstehen.

Auf dieses Kellergeschoss werden auf gleichem Niveau wie im Bestandsgebäude mehrere Fahrzeughallen errichtet. Die Fahrzeuge stehen dann im 90° Winkel zu den anderen 4 und bekommen eine separate Ausfahrt auf die Propsteistraße.