seit 1993...

Die wesentlichen Einsätze seit 1993 haben wir gesondert im Bereich Einsätze zusammengefasst.

Juni 1993

Der Löschzug Overath feiert mit einem umfangreichen 3-tägigen Programm sein 100-jähriges Bestehen im eigens angemieteten Festzelt auf dem Overather Marktplatz. Highlights des Programms sind

  • am Freitag der Festkommers mit den ersten Overather "Wasserspielen"
  • am Samstag der zünftige Bayrische Abend mit den aus Funk und Fernsehen bekannten Mölltalern
  • am Sonntag eine Schauübung aller Overather Wehren und eine anschließende Fahrzeug- und Geräteschau.

Die Bewirtung der Festgäste wurde von den Kameraden und ihren Frauen selbst vorgenommen. Die Beteiligung der Overather Bevölkerung während dieser 3 Tage ist sehr groß und zeigt das massive Interesse für die ehrenamtliche Arbeit  "ihrer" Feuerwehr in Overath.

Januar 1994


Der Löschzug Overath erhält ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 als Ersatz für das 1974 beschaffte Fahrzeug gleichen Typs. Das neue Fahrzeug wird neben der normgerechten Grundausstattung zusätzlich um Ausrüstung erweitert, die der Löschzug aus Spendenmitteln finanziert und den Einsatzwert des Fahrzeuges massiv erhöhen. Dazu zählen:

  • ein Sprungpolster zur Menschenrettung aus Höhen bis 16 Metern
  • ein Hochdrucklüfter zur schnellen Entrauchung von verqualmten Gebäuden
  • ein Stromerzeuger 8kVA mit Beleuchtungssatz
  • ein Dachkasten als zusätzlicher Stauraum auf dem Fahrzeug
  • zwei Turbojet-Strahlrohre zur Reduzierung des Wasserschadens bei Bränden in Gebäuden.

 

März 1996


Der Löschzug Overath beschafft aus Spendenmitteln ein neues Mannschaftstransportfahrzeug (MTW) sowie einen neuen Mehrzweckanhänger. Beide Beschaffungen werden notwendig, da die vorhandenen Fahrzeuge nicht mehr den zunehmenden Anforderungen des Einsatzdienstes genügen. Die Fahrzeuge werden im Juni 1996 anlässlich des Tags der offenen Tür übergeben.

Frühjahr 1997

Aufgrund der Stadtwerdung von Overath überprüft die Bezirksregierung Köln die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren der Stadt Overath. Aufgrund von 2 vorher nicht bekannten Alarmübungen wird die Ausrückzeit der Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet geprüft. Das Ergebnis ist erfreulich für die Stadt Overath. Obwohl per Gesetz in NRW ab 25.000 Einwohner eine Feuerwehr mit hauptberuflichen Kräften notwendig ist, bekommt die Stadt Overath die beantragte Ausnahmegenehmigung und kann den Feuerschutz weiterhin ausschließlich mit ihren 5 Freiwilligen Feuerwehren sicherstellen. Das spart im Haushalt der Stadt jährlich ca. 3 Millionen DM allein für die Personalkosten ein.

September 1998

Ein Ausflug der aktiven Kameraden führt den Löschzug nach Österreich ins Mölltal. Ein von Norbert Kuhl ausgearbeitetes und organisiertes Programm sorgt für viel Abwechslung und Spaß und fördert den Zusammenhalt des Löschzuges.
Auf diesem Ausflug wird Norbert Kuhl zum ersten Ehrenmitglied des Löschzuges Overath ernannt. Er unterstützt den Löschzug seit vielen Jahren sehr aktiv. Ein Beispiel hierfür ist, dass das erste Tanklöschfahrzeug des Löschzuges in einer seiner Hallen untergestellt ist und damit dem Löschzug für besondere Anlässe immer noch zur Verfügung steht.

Juni 1999

Der Löschzug Overath erneuert aus Spendenmitteln seinen kompletten hydraulischen Rettungssatz. Diese Geräte werden zur Menschenrettung bei Verkehrsunfällen und dienen zur Befreiung eingeklemmter Personen. Der vorhandene Rettungssatz wurde nicht nur ersetzt sondern auch zusätzlich um  2 leistungsfähige Rettungszylinder und weiteres Zubehör erweitert. Damit ist nunmehr eine patientengerechte Menschenrettung möglich. Der neue Rettungssatz wird auf dem Löschgruppenfahrzeug LF 16 verlastet (Heute auf HLF 20/16).

Übung mit Rettungsdienst

Erstmals belegt eine Gruppe des Löschzugs Overath beim alljährlich auf Kreisebene stattfindenden Leistungswettbewerb der Feuerwehren den ersten Platz. Der Leistungswettbewerb setzt sich aus den 4 Bestandteilen

  • Beantwortung theoretischer Fragen
  • Staffellauf
  • Knoten und Stiche
  • Durchführung eines Löschangriffs

zusammen und dient der allgemeinen, jährlichen  Überprüfung des Leistungsstands der Feuerwehren.

Januar 2000

Auf der Jahreshauptversammlung des Löschzuges übergibt am 08.01.2000 Hauptbrandmeister Aloysius Schmidt nach fast 14-jähriger Amtsdauer die Leitung des Löschzuges an seinen bisherigen Stellvertreter Hauptbrandmeister Günter Komp. Neuer stellvertretender Löschzugführer wird Hauptbrandmeister Manfred Waltenspiel.

Nach der Ernennung zum Ehrenlöschzugführer (von links nach rechts: Manfred Waltenspiel, Aloysius Schmidt, Bürgermeister Schwamborn, Günter Komp, Stadtbrandmeister Paul Breit, Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden)
Nach der Ernennung zum Ehrenlöschzugführer (von links nach rechts: Manfred Waltenspiel, Aloysius Schmidt, Bürgermeister Schwamborn, Günter Komp, Stadtbrandmeister Paul Breit, Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden)

In einer Feierstunde würdigen die anwesenden Ehrengäste Herr Bürgermeister Schwammborn, Stadtbrandmeister Paul Breit sowie der Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden die langjährigen Verdienste von Aloysius Schmidt. Insbesondere seine Verdienste um die massive Verjüngung und Erweiterung des Löschzuges sowie die stetige Verbesserung und Ergänzung der Ausstattung werden dabei besonders hervorgehoben.

Anschließend ernennt der neue Löschzugführer Günter Komp Hauptbrandmeister Aloysius Schmidt zum ersten Ehrenlöschzugführer des Löschzuges Overath.

Hauptbrandmeister Aloysius Schmidt wird noch bis 2003 als stellvertretender Wehrleiter der Stadt Overath aktiv am Feuerwehrdienst teilnehmen.

Dezember 2000

Der aus Spendenmitteln beschaffte PC des Löschzuges wird in Betrieb genommen. Die Beschaffung wurde insbesondere aufgrund der intensivierten Pressearbeit sowie der immer umfangreicher werdenden Verwaltung der Geräte und Ausrüstung notwendig. Bisher bei Kameraden "dezentral" abgelegte Daten sollen zentral erfasst und archiviert werden.

Während des Theaterabends der Löschgruppe Vilkerath werden am 26.12.2000 Stadtbrandmeister Paul Breit und sein Stellvertreter Aloysius Schmidt in einer kleinen Feierstunde von Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden für ihre Verdienste um das Feuerlöschwesen mit dem Deutschen Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber ausgestattet.

Januar 2001

Auf der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Overath wird am 06.01.2000 die Beschaffung einer Digitalkamera aus Spendenmitteln beschlossen. In Verbindung mit dem zuvor beschafften PC und der Möglichkeit, Informationen inklusive der digitalen Bilder kurzfristig an die Presse zu versenden, steht damit den Pressesprechern des Löschzuges modernste Technik zur weiteren Verbesserung Ihrer Arbeit zur Verfügung. Durch die Kamera ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten zur Erstellung der geplanten eigenen Homepage des Löschzuges.

Juni 2001

Anlässlich des Tags der offenen Tür am 10.06.2001 stellt der Löschzug Overath den eigenen Internetauftritt vor. Der Löschzug möchte damit auch dieses Medium für seine Öffentlichkeitsarbeit aktiv benutzen. Die Homepage wird bewusst darauf ausgelegt, die Bevölkerung mit Informationen über die ehrenamtliche Arbeit des Löschzugs zu informieren. Neben Informationen über die die Ausstattung und die Geschichte des Löschzugs stehen insbesondere die Einsatztätigkeit sowie ein umfangreicher Serviceteil im Vordergrund.

April 2003

Der Rat der Stadt Overath verabschiedet den in NRW geforderten Brandschutzbedarfsplan für das Stadtgebiet Overath. In ihm werden die für den Feuerschutz im Stadtgebiet notwendigen Maßnahmen festgeschrieben und u.a. im Rahmen eines Investitionsplans festgelegt. Für den Löschzug Overath bedeutet dieses z.B. Planungssicherheit für die anstehenden Fahrzeugbeschaffungen. Darüber hinaus wird eine Verbesserung der Personalaufstockung gefordert.

Juni 2003

Der langjährige Löschzugführer und stellvertretende Stadtbrandinspektor Aloysius Schmidt wird aus dem aktiven Dienst des Löschzugs Overath verabschiedet. Hierzu werden im Rahmen einer Feierstunde im Gerätehaus Overath seine Verdienste für die Feuerwehr der Stadt, sowie insbesondere auch den Löschzug Overath, gewürdigt.

April 2004

Bedingt durch die Mitgliederwerbung von Stadt und Feuerwehr im Bereich Marialinden treten die ersten 4 neuen Mitglieder aus dem Bereich Marialinden der Feuerwehr der Stadt Overath bei. Sie werden zunächst im Löschzug Overath aufgenommen und in den kommenden Jahren ausgebildet. 
Zusammen mit den bereits vorhandenen Kameraden aus Marialinden sind damit insgesamt 9 Mitglieder aus Marialinden vorhanden. In Abhängigkeit der weiteren Mitgliederentwicklung für den Bereich Marialinden ist damit der Grundstock für eine eigenständige Löschgruppe Marialinden gelegt. Weitere Schritte in Richtung Eigen- und Selbstständigkeit erfordern aber noch einen weiteren Mitgliederzuwachs.

Mai 2004

Der Löschzug Overath und die Stadt Overath beginnen einen Dialog über die Weiterentwicklung des Gerätehauses Overath in der Propsteistraße. Bedingt durch die zunehmenden Aufgaben und den Ausbau des Löschzugs ist die Erweiterung des Gerätehauses notwendig und im Brandschutzbedarfsplan grundsätzlich definiert. 
In diesem Zusammenhang wird durch die Stadt Overath über die grundsätzliche Verlagerung des Gerätehauses aus der Ortsmitte gesprochen. Es wird zwischen Stadt und Feuerwehr vereinbart, dass die Feuerwehr hierzu bis Ende des Jahres 2004 ihre Anforderungen bezogen auf mögliche Standorte definiert.

Januar 2011

Auf der Jahreshauptversammlung des Löschzuges ernannte Wehrleiter Willi Schmitz Hauptbrandmeister Björn Tenten und Brandinspektor Dirk Schmitz zur neuen Löschzugführung des Löschzuges Overath.
Sie lösen damit Manfred Waltenspiel und Günter Komp ab. Sie haben fast sechs Jahre lang die Geschicke des Löschzuges geleitet und treten auf eigenen Wunsch in die Mannschaft zurück.

Freuen sich über den Führungswechsel bei der Overather Feuerwehr (v.l.): Wehrleiter Willi Schmitz, Manfred Waltenspiel, Björn Tenten, Dirk Schmitz, Günter Komp und der stellvertretende Kreisbandmeister Norbert Tillenkamp

Freuen sich über den Führungswechsel bei der Overather Feuerwehr (v.l.): Wehrleiter Willi Schmitz, Manfred Waltenspiel, Björn Tenten, Dirk Schmitz, Günter Komp und der stellvertretende Kreisbandmeister Norbert Tillenkamp

 

Am 18. Januar findet eine Sondersitzung des Stadtrates statt. Bei dieser Sitzung werden, unter Beobachtung von über 20 Mitgliedern des Löschzuges, die Ratsmitglieder über die Vor- und Nachteile der möglichen Standorte Propsteistr., Perenchiesstr. und Diepenbroich (Stein-Gelände) informiert. Die Presse veröffentlicht dazu Berichte.